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RUNDBRIEF | Januar 2020

ROE vs. Wade

 

Abtreibung ist für viele Christen ein wichtiges Thema. Das Problem besteht darin, dass es in vielen Fällen eben genau das bleibt: ein Thema. Aber es ist eine Angelegenheit von Leben und Tod. Die Bibel vertritt keinen dritten möglichen Standpunkt, wenn es um solche Dinge geht. Ich nehme heute Himmel und Erde gegen euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt; so erwähle nun das Leben, damit du lebst, du und dein Same. 5. Mose 30,19

Ein unschuldiges Baby kann nicht das Leben wählen. Das müssen wir als Christen für es tun. Wir müssen denen eine Stimme geben, die keine haben. Wenn nicht wir, wer dann? Das ist wohl das größte Problem, das wir in Amerika haben; deshalb bin ich so sehr bemüht, für die Gerechtigkeit in dieser Angelegenheit einzustehen.

Roe vs. Wade‘s Sammelklage im Namen schwangerer Frauen gegen das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen des Bundesstaates Texas, die die Legalisierung der Abtreibung in den USA zur Folge hatte, hat in diesem Januar den 47. Jahrestag. Es wird geschätzt, dass seitdem in Amerika über 60 Millionen Babys abgetrieben wurden – New York und Kalifornien, die die genauen Zahlen nicht offengelegt haben, nicht eingerechnet. Das ist ganz einfach entsetzlich. Wenn sich das jemals ändern sollte, dann nicht durch Fortschritt und oder durch die Ungläubigen. Nein, sie streben nach immer mehr Gottlosigkeit. Sie erfinden Tötungsmethoden selbst für Neugeborene. Das zeigt, dass es nie um Frauenrechte ging oder darum, ob ein ungeborenes Kind bereits ein Mensch ist. Die Schrift hat die Frage nach dem Beginn menschlichen Lebens schon längst beantwortet.

Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich ersehen, und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt; zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt! Jeremia 1,5

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